Petmin und Lebeflüssig

 

Seit genau einem Jahr leckt unsere Daya sich an den Pfoten. Trotz vieler verschiedener Ansätze (Futterumstellung, Pfoten eingesprüht usw.) haben wir das Problem bis heute nicht in den Griff bekommen. Mittlerweile hat sie schon 2 x eine dicke Ohrenentzündung gehabt, die tierärztlich behandelt werden musste. All diese Symtome lassen erstmal auf eine Allergie schließen. Darum haben wir jetzt einen Allergietest machen lassen. Das Ergebnis erwarten wir in einigen Tagen. Zeitgleich haben wir uns aber entschlossen, bei Daya eine Entgiftung einzuleiten. Dazu habe ich bei REICO Lebeflüssig und Petmin bestellt und bin am 13.03.2021 angefangen Lebeflüssig  zu verabreichen. Ich ziehe jeden Tag 1 ml in einer Spritze auf und gebe ihr das direkt in ihr Mäulchen.

 

Lebe-Flüssig ist eine Kräutermischung, die die Funktion der Leber anregt. Die Leber steuert den gesamten Stoffwechsel und hat die Hauptaufgabe den Körper zu entgiften. Alle Stoffe die z.B. der Hund, die Katze, dass Pferd usw. nicht verwerten kann, werden über die Leber verstoffwechselt und dann ausgeschieden. Insbesondere nach der Einnahme von Medikamenten , chemischen Entwurmungen, Impfungen usw. wird die Leber stark belastet.

Häufig können die Ausscheidungsorgane, wie die Leber, diese Gifte nicht mehr ausreichend abbauen und sie lagern sich im Organismus des Tieres an. Bis zu einem gewissen Grad bleibt das ohne  Folgen, doch irgenwann reagiert der Körper.

Symptome können sein:

  •  stumpfes Fell und/oder Haarausfall
  •  unangehmer Körpergeruch  und/oder Maulgeruch
  •  im wieder entzündete Ohren
  •  permanente Hautentzündungen und Ekzeme
  •  ständig Durchfall oder zu dünnen Kot, der sehr stark  riecht
  •  entzündete, aufgebissene Pfoten

Rückblickend hat bzw. hatte Daya folgende Auffälligkeiten

  • bereits 2 x Hotspot
  • immer wiederkehrende Ohrentzündung
  • lecken an den Pfoten bis sich sogar an den Hinterläufen offene Stellen zeigten

Petmin ist das mineralische Gleichgewicht. Eine Mineralstoffmischung, bestehend aus 106 Mineralien, aus der der Hund sich die notwendigen Mineralien nehmen kann, wenn er sie gerade gebraucht. Somit muss  er z.B. nicht auf seine körpereigenen Reserven zurückgreifen. Das kann der Fall sein, wenn er z.B. wächst, oder im Falle einer Krankheit oder auch Unpässlichkeit. Durch das mineralische Gleichgewicht werden dem Körper  bzw. der Körperzelle 53 aktivierende und 53 regulierende Mineralien zur Verfügung gestellt. In jeder Zelle sollte ein stabiler osmotischer Druck herrschen, ohne den die Zelle nicht gesund existieren kann. Nur wenn die Zelle durch die regulierenden Mineralien auch Schadstoffe aus der Zelle transportieren kann, können auch die notwendigen aktivierenden Mineralien von der Zelle aufgenommen werden.

Unter osmotischem Druck versteht man den Druck, der zwischen zwei Flüssigkeiten herrscht, die durch eine sogenannte semipermeable Membran (halbdurchlässige Trennschicht )  getrennt sind. Dabei strömt Lösungsmittel (z.B. Wasser)  von der Seite mit geringerer Konzentration von Molekülen zu jener der höheren Konzentration von Molekülen.

 

Wir haben heute den 18.03.2021 – seit 6 Tagen bekommt Daya nun täglich ca 1 ml Lebeflüssig und einen halben Kaffeelöffel Petmin. In der letzten Nacht und auch heute hat Daya keine Halskrause mehr getragen. Die Ohrentzündung wurde mit einem Medikament vom Tierarzt behandelt und ist fast ausgeheilt. Gestern wurden ihr noch die Analdrüsen ausgedrückt und wir haben das Gefühl, dass es ihr insgesamt viel besser geht. Ganz vorsichtig gesagt, hat sich der Juckreiz scheinbar in soweit gebessert, dass Daya irgendwie befreit wirkt. Sie spielt und tobt mit den anderen und hüpft wieder wie ein junger Hund durch den Garten. Auch ihre Schlaf// Ruhephasen wirken wesentlicher entspannter.  Das letzte Jahr war sie nur damit beschäftigt sich zu kratzen und an den Pfoten zu lecken. Wie quälend das ist, weiß ich aus  eigener Erfahrung, da ich seit über 30 allergisch auf Histamin reagiere. Nur mit entsprechenden Medikamenten kann ich meinen Alltag überhaupt meistern.  Wir wollen aber noch nicht zu euphorisch sein und müssen die nächsten Wochen abwarten. Jedenfalls legen wir große Hoffnung in die Entgiftung mit Lebeflüssig und Petmin und der klitzekleine Erfolg nach nur knapp einer Woche macht uns schon sehr, sehr glücklich.

Den weiteren Verlauf werde ich in regelmäßigen Abständen hier einstellen!

Wir haben heute den 27.03.2021 und eigentlich gibt es nichts neues. Daya bekommt täglich Petmin und 1,5 ml Lebeflüssig und nach wie vor wird nicht mehr an den Pfoten geknabbert und hektisch gekratzt. Ich hatte mir den Prozess wesentlich länger und spektakulärer vorgestellt, aber nein, innerhalb nicht mal einer Woche brauchte sie keine Halskrause mehr und ist natürlich auch insgesamt wesentlich entspannter. Da wir genau  ein Jahr mit dieser „Kratzerei“ und „Knabberei“ gelebt haben, kann ich es noch gar nicht glauben. Sollte es das tatsächlich gewesen sein? Die nächsten Wochen und Monate werden es zeigen!