Der Hund aus dem Tierschutz oder auch aus zweiter Hand!


Wie ihr alle schon mitbekommen habt, haben wir uns ganz dem Zwergpudel verschrieben. Aber das war nicht immer so. Yorkshire Terrier, Dalmatiner und Magyar Vizsla gehörten bekanntlich schon zu unserer Familie. Im Lauf der Jahre sind mittlerweile 8 Hunde bei uns eingezogen und nur 3 davon waren noch Welpen. Alle anderen sind mit 3,5 Monaten bis 5,5 Jahren von uns aufgenommen worden. Das heißt, dass sie während der Sozialisierungs- und Prägungsphase zu anderen Familien gehörten. Es gab verschiedene Abgabegründe – von Trennung bis Überforderung der vorherigen Besitzer – war so einiges dabei. Der erste, der nicht als Welpe zu uns gekommen ist, war unser Vizsla „Diego“. Er musste wegen Trennung bereits das zweite Mal seine Familie verlassen und wir waren dann schon die dritten Besitzer. Anfangs hatten wir schon etwas Respekt vor dieser Aufgabe, aber Diego war ein so gut erzogener Hund. Er hatte weder Jagdtrieb noch sonst irgendwelche schlechte Angewohnheiten. Wir haben ihn bis zum letzten Tag und darüberhinaus so sehr geliebt und vermissen ihn noch heute schmerzlich. Diego hat uns den Entschluß erleichtert, auch Hunde aufzunehmen, die bereits einen Vorbesitzer hatten. Kurz nachdem unser Vizsla von uns gehen musste, habe ich rein zufällig von dem Verein „Hands4Paws“ gehört. Dieser Verein vermittelt Jagdhunde in Not aus Ungarn. Fast täglich bin ich dort auf der Hompage gewesen und habe nach „unserem Viszla“ gesucht. Irgendwann war eine junge Deutsch Kurzhaar/Viszla Hündin eingestellt, für die eine Pflegestelle in Deutschland gesucht wurde. Nach einem Gespräch mit meiner Schwester, hat diese sich entschlossen die Hündin aufzunehmen. Eigentlich nur als Pflegestelle! Schon nach kurzer Zeit wurde die Süße auch an eine Endstelle weitervermittelt, nur dort ist man nicht mit ihr klar gekommen und so war die Hündin nach 3 Wochen wieder bei meiner Schwester – und was soll ich sagen – sie ist dort geblieben. Maila ist z.B. Männern gegenüber sehr ängstlich, aber mit viel Geduld und Verständnis ist sie mittlerweile schon viel mutiger geworden. Meine Schwester hat bereits 6 Hunde bei sich aufgenommen, die sich wirklich alle super und vor allem sehr schnell in das Familienleben und in das vorhandene Rudel integriert haben und nach einigen Wochen ein tolles neues Zuhaus gefunden haben. Natürlich war der eine oder andere nicht ganz stubenrein oder hatte Angst die Treppen hoch und runter zu laufen, aber all diese Dinge waren immer sehr schnell behoben. Selbst unsere Enkelkinder wurden von wirklich allen Hunden akzeptiert und geliebt. Mit diesem Bericht möchte ich allen, die tatsächlich einen Second-Hand Hund aufnehmen möchten, sich aber nicht trauen, weil man ja so viel schlechtes von Hunden aus dem Ausland oder aus dem Tierheim hört, Mut machen. Schaut erstmal, welcher Hund zu euch passt – sprich welche Rasse -. Dann sucht nach der passenden Tierschutzorganisation. Ruft an und informiert euch. Eine gute Organisation steht jederzeit für ein offenes Gespräch zur Verfügung. Es muss nicht immer der Hund sein, der das schlimmste Schicksal hatte, nur damit man sein Helfersyndrom befriedigt. Ein alter, kranker, ängstlicher oder psychisch vorbelasteter kann zu mir und meiner Lebenssituation passen, muss aber nicht. Dann sollte ich auch so ehrlich zu mir selber sein, mir das eingestehen und mich für einen anderen vielleicht jungen und quicklebendigen Wirbelwind entscheiden. Wie ihr bereits auf meiner Startseite erfahren habt, hat meine Tochter ein Tierpsychologiestudium erfolgreich bestanden. Aber auch meine Schwester hat jetzt ihr Tierpsychologiestudium mit Erfolg bestanden. Alex und Moni ich bin soooo stolz auf euch!! Moni hat bereits viel Erfahrung sammeln können mit Hunden aus dem Ausland und aus dem Tierschutz, so dass sie die richtige Ansprechpartnerin für all diejenigen ist, die noch zögern, oder die bereits einen Hund übernommen haben und nun mit Problemen wie Rangordnungsproblemen, Unsauberkeit, Leinenführigkeit, Ängste/ Phobien , Aggressionen usw. zu kämpfen haben und ihre Entscheidung einen Hund aus dem Tierschutz aufgenommen zu haben bereuen. Laßt euch helfen und ihr werdet sehen, wie toll eine Mensch-Hund Beziehung werden kann. Sollte Interesse bestehen, schreibt mir eine Mail. Die werde ich dann an meine Schwester weiterleiten. Alles weitere müsstet ihr dann ausmachen. Jetzt noch ein paar Fotos von den „Glückspfoten“, wie sie bei Hands4Paws genannt werden.


Der Hund aus dem Tierschutz oder auch aus zweiter Hand!
Der Hund aus dem Tierschutz oder auch aus zweiter Hand!
Der Hund aus dem Tierschutz oder auch aus zweiter Hand!
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Zahnpflege beim Hunde – Sinn oder Unsinn?

Wir Menschen putzen uns mindestens 2x täglich die Zähne, benutzen Zahnseide und Bürstchen um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Außerdem lassen wir unsere Zahngesundheit 2x im Jahr kontrollieren und lassen unter Umständen noch eine professionelle Zahnreinigung über uns ergehen.
Aber wie erhalten wir die Zahngesundheit unserer Hunde? Müssen wir uns überhaupt Gedanken über die Mund- und Zahnpflege bei unseren Vierbeinern machen?
Seitdem die Zwergpudel bei uns eingezogen sind, kann ich die Frage eindeutig mit „ja“ beantworten.
Zwar kann ich schon unterschiede in Bezug auf Zahnstein bei unseren 5 Zwergen feststellen, denn der eine hat mehr und der andere weniger damit zu kämpfen, aber eine regelmäßige Zahnreinigung ist bei allen notwendig. Warum mangelnde Zahnhygiene beim Hund sehr gefährlich sein kann, möchte ich hier nicht näher erläutern, dass würde den Rahmen sprengen und außerdem könnt ihr alles Wissenswerte im Internet nachlesen. Das muss ich hier nicht nochmal wiederholen.
Trotz hochwertigem Futter, entsprechende Zusatzstoffe, die man in jeder guten Tierhandlung kaufen kann und auch regelmäßiger Gabe von Kauknochen, musste ich mich mit dem Thema Zahnreinigung auseinandersetzen. Angefangen mit Fingerling und Zahncreme ging es weiter über extra für Hunde hergestellte Zahnbürsten. Leider brachten die ganzen Hilfsmittel – für die man übrigens viel Geld ausgeben kann – nicht den erwünschten Erfolg. Dann habe ich es einfach mal mit einer elektrischen Zahnbürste für Kinder versucht. Und was soll ich sagen „hurra“ bei einem unserer Rüden ließ sich plötzlich der Zahnstein mit dem Fingernagel abknipsen. Jetzt wurde natürlich mein Ehrgeiz geweckt.
Nach langem hin- und herüberlegen und einigen Recherchen habe ich mich entschlossen eine Ultraschallzahnbürste zu bestellen – in der Hoffnung, dass sich diese kostspielige Anschaffung auch lohnt. Das Ergebnis vorher und nachher könnt ihr auf den nachfolgenden Fotos deutlich erkennen. Zwischen den Fotos liegen nur wenige Minuten und nicht mehrere Zahnpflegesitzungen. Je nach Zeit und Lust putzen wir jetzt 1 bis 2 x in der Woche die Zähne. Erst wird mit der Ultraschallzahnbürste gut vorgearbeitet und anschließend mit der elektrischen Zahnbürste und normaler Zahncreme für Hunde nachgearbeitet. Das Ergebnis ist einfach überzeugend und der doch sehr hohe Anschaffungspreis hat sich gelohnt. Anmerken darf ich noch, dass in dem Paket auch eine Bürste für Menschen enthalten war. Somit könnte ich die Ultraschallzahnbürste auch benutzen.
Unsere Hunde lieben die Zahnpflege zwar nicht, aber mittlerweile tolerieren sie die Sitzungen.

Zahnpflege beim Hunde - Sinn oder Unsinn?

Zahnpflege beim Hunde - Sinn oder Unsinn?

Beim Hundefriseur

Gestern hatten wir mal wieder einen Besuch bei der Besten aller Hundefriseure!!

Wie ihr alle schon gehört habt, muss ein Zwergpudel auch regelmäßig geschoren werden. Einige unter euch machen das bestimmt selber, aber das habe ich leider noch nicht so gut im Griff. Außerdem kenne ich bereits seit fast 20 Jahren in Münster einen Salon. Dort bin ich bereits mit unserer Yorki Hündin Luna regelmäßig hingefahren und wir wurden damals schon immer bewundert wie gepflegt und gut geschnitten unsere Luna war. Daher kommt für mich auch niemand anderes an unsere „Zwerge“. Alle 6 – 7 Wochen haben wir einen ganzen Nachmittag bei unserer Bärbel geblockt ( die Termine dafür mache ich bereits immer schon im Herbst des Vorjahres). Einen Tag vorher wird zu Hause ein großes Wellnessprogramm gemacht. Baden, fönen und ausgiebig bürsten. Die Ohren werden gereinigt und seit neuestem traue ich mich auch die Krallen selber zu schneiden. Mein Sortiment an Bürsten und Kämmen wächst auch stetig. Zu meiner neuesten Errungenschaft gehört jetzt endlich ein Trimmtisch. Den Tisch habe ich auf der Doglive in Münster am Stand der Firma Ehaso gekauft. Das Preis-Leistungsverhältnis passt einfach. Der Tisch ist nicht zu groß, sehr standfest und ich kann ihn auch recht schnell platzsparend zusammenklappen. Auch beim Kauf des Tisches hat Bärbel mich mal wieder super beraten. Überhaupt habe ich im Laufe der letzten Jahre schon so viele wunderbare und hilfreiche Tipps von Bärbel bekommen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Liebe Bärbel, ganz herzlichen Dank dafür! Auch Bärbel´s Mitarbeiterin Manuela ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Sie hat in Bärbel eine super Lehrmeisterin und ich vertraue auch ihr sehr gerne unsere „Bande“ an. Auch an dich liebe Manuela ein ganz großes Lob und ein herzliches Dankeschön.

So, und jetzt ein paar Fotos von unseren frisch geschnitten Mäusen!

Beim Hundefriseur
Beim Hundefriseur

Die Hundetreppe – eine sinnvolle Aufstiegshilfe für kleine, kranke und alte Hunde!

Die Hundetreppe – eine sinnvolle Aufstiegshilfe für kleine, kranke und alte Hunde!

Die Hundetreppe - eine sinnvolle Aufstiegshilfe für kleine, kranke und alte Hunde!
Die Hundetreppe - eine sinnvolle Aufstiegshilfe für kleine, kranke und alte Hunde!

Der  Zwergpudel  zählt eher zu den kleineren Hunderassen  und die Hundetreppe soll  dazu dienen, den Bewegungsapparat zu schonen und dadurch Gelenkerkrankungen vorzubeugen. Da unsere Zwerge bei uns auf  das Sofa dürfen, müssen die Kleinen immer hoch und runter springen. Wir können schließlich nicht jeden einzelnen hoch und wieder runter setzten. Dafür sind unsere Mäuse viel zu schnell und bewegungsfreudig. Nachdem wir erleben mussten, dass unser heißgeliebter Dalmatiner Sam mit einer sehr schweren Arthrose zu kämpfen hatte, wollen wir natürlich alles tun, um der wohl am weitesten verbreiteten Verschleißerkrankung bei Hunden  frühzeitig  vorzubeugen. Ist eine Arthrose erstmal in Gang gesetzt, kann man sie leider nicht mehr stoppen. Der Verschleiß und die Veränderungen im Gelenkknorpel können beim Hund sehr starke Schmerzen verursachen – wie wir leider bei unserem Sam miterleben mussen – und es kommt zu Bewegungseinschränkungen. Viele denken bestimmt „eine Hundetreppe? Was für ein Blödsinn!“ Aber wir haben uns entschlossen, so ein Treppchen zu kaufen und hofften natürlich, dass unsere Mäuse diese auch nutzen.  Wir haben die Treppe aus dem gleichen Stoff wie unsere Sofa beziehen lassen – rein aus optischen Gründen – und schon konnten die Hunde über die Treppe auf das Sofa gehen. Aber was soll ich sagen, natürlich gingen die fünf nicht einfach mal so über die Treppe auf das Sofa. Erstmal haben wir mit Leckerchen geübt. Damit klappte es prompt. Aber von alleine ging  keiner die Treppe hinauf und wieder hinunter. Mittlerweile steht das Teil jetzt ca. 6 Monate vor unserem Sofa und irgendwann konnten wir beobachten, dass als erster unser Finjas über die Treppe auf das Sofa ging. Von da an ging es eigentlich recht schnell, denn die anderen machten es ihm ruck zuck nach.  Selbstverständlich springen unsere Hunde noch überwiegend auf das Sofa, aber da das Teil  zwischenzeitlich immer mal wieder genutzt wird, sollte es in einigen Jahren, wenn der eine oder andere unserer Hunde zum Senior wird,  und die ersten Alterserscheinungen auftreten, ganz sicher regelmäßig und wie selbstverständlich  genutzt werden. Natürlich fällt es älteren Hunden oftmals auch schwer, Treppen hinauf zu steigen, es ist aber immer noch leichter für sie die Treffenstufen zu meistern, als einen Höhenunterschied springend zu überwinden.

Mit dem Fahrradanhänger unterwegs!

Mit dem Fahrradanhänger unterwegs!
Da wir heute nochmal so ein wunderschönes Herbstwetter hatten, musste doch der Hunde-/Fahrradanhänger aus der Garage geholt werden und los gings. Die Hunde haben Spaß und springen immer schon schnell rein, bevor Frauchen ohne die 5 losfährt. Auf diesen Anhänger möchte ich nicht mehr verzichten. Schnell ans Fahrrad montiert und die Hunde sitzten auch bei schlechterem Wetter schön trocken und vor Zugluft geschützt. Aber das Beste ist, das es im Zubehör eine Stange zum Schieben gibt und ein Rad, dass man anbringen kann und schon haben wir einen Buggy, mit dem wir shoppen gehen können oder auf den Markt oder in Restaurants. Überall wo viele Menschen laufen, fühlen sich unsere Hunde nicht besonders wohl. Aber das gehört der Vergangenheit an. Wir können unsere Zwerge nun überall mit hinnehmen und die liegen völlig entspannt in ihrem Anhänger und schlafen. Wenn ihr noch näheres über den Fahrradanhänger wissen möchtet, schreibt mich einfach an!

Baden und trocknen

Baden und trocknen

Gerade waren wir mal wieder eine große Runde laufen. Unsere „Zwerge“ hatten wie immer viel Spaß im großen Rudel zu rennen, puddeln und spielen. Leider ist dann natürlich zu Hause baden angesagt, denn sooo schmutzig dürfen unsere Mäuse nicht auf das Sofa.Das heißt, erstmal alle in die Badewanne, dann abtrocknen und den Bademantel an, da danach einer nach dem anderen gefönt und gebürstet wird. Damit den anderen nicht kalt wird und das Fell schon mal etwas antrocknen kann, gibt es super Bademäntel aus Mikrofaser oder man hat eine Mama – wie ich – die diese Mäntelchen aus alten Frotteehandtüchern selber nähen kann. Diese kamen dann heute gleich zum ersten Mal zum Einsatz. Einfach Klasse!! Allerdings dürfen die Bademäntel nicht zu groß sein, denn dann können die Hunde nicht vernünftig damit laufen. Unsere sitzen perfekt. Danke Mama!

Größe und Gewicht

Es wurde nun häufiger die Frage nach Größe und Gewicht  unserer „Zwerge“ gestellt. Hier die einzelnen Angaben:

Größe und Gewicht
Blue ist 33 cm groß und 4,9 kg schwer!
Größe und Gewicht
Anouk ist 35 cm groß und 5,1 kg schwer!
Größe und Gewicht
Finjas ist 33 cm groß und 4,5 kg schwer!
Größe und Gewicht
Norik ist 33 cm groß und 4,2 kg schwer!
Größe und Gewicht
Daya ist 32 cm groß und 4,9 kg schwer!